Nach dem Tod eines Angehörigen ist vieles schwer. Die Haushaltsauflösung ist ein notwendiger Schritt — wir zeigen wie Sie ihn mit möglichst wenig zusätzlichem Stress bewältigen.
Wann muss der Haushalt aufgelöst werden?
Meistens entsteht Zeitdruck durch laufende Miete oder eine Frist der Wohnungsverwaltung. Typischerweise haben Angehörige 4–8 Wochen Zeit. Das klingt viel, fühlt sich in der Trauerphase aber sehr kurz an.
💡 Wichtig zuerst: Sichern Sie Dokumente (Versicherungen, Testament, Kontoauszüge), Schmuck und persönliche Erinnerungsstücke bevor die Entrümpelungsfirma kommt. Was einmal weg ist, kommt nicht zurück.
Schritt für Schritt vorgehen
- Wohnung sichern — Schlüssel einsammeln, ggf. Schloss wechseln
- Dokumente und Wertsachen sichern — Vor der Entrümpelung
- Erbgemeinschaft klären — Bei mehreren Erben muss Einigkeit bestehen
- Vermieter informieren — Kündigung einreichen, Fristen klären
- Angebote einholen — Mindestens 2–3 Angebote vergleichen
- Durchführung — Profis übernehmen, Sie müssen nicht dabei sein
- Übergabe — Besenrein an Vermieter, Schlüsselübergabe
Darf die Firma einfach alles mitnehmen?
Ja — wenn Sie als Erbe den Auftrag erteilen. Die Entrümpelungsfirma handelt in Ihrem Auftrag. Sagen Sie vorher klar was bleiben soll. Alles andere wird entsorgt oder verwertet.
Was kostet eine Haushaltsauflösung nach Todesfall?
Die Kosten entsprechen einer normalen Haushaltsauflösung — der Anlass ändert den Preis nicht. Was sich unterscheidet: Manchmal gibt es mehr zu sichern (Sammlungen, alte Dokumente, Schmuck), was etwas mehr Zeit kostet.
⚠️ Di Lorenzo geht bei Nachlass-Aufträgen mit besonderem Respekt vor. Gegenstände mit erkennbarem persönlichen Wert werden gesondert aufbewahrt und dem Auftraggeber gezeigt, bevor sie entsorgt werden.
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